Riemann-Kaserne, Militärkaserne in Düren, Deutschland
Die Riemann-Kaserne war eine Militäranlage in Düren mit mehreren Gebäuden für Infanterie, Artillerie und Wohnungen für Personal und Familien. Das Gelände erstreckt sich über einen großen Bereich mit separaten Strukturen für unterschiedliche Funktionen.
Die Kaserne wurde 1913 an der Königgrätzer Straße errichtet und im Juli 1914 eingeweiht. 1938 erhielt sie ihren Namen nach Julius Riemann.
Die Anlage prägt seit Jahrzehnten das Stadtbild als Ort für zivile Nutzungen. Schulen und Kindergärten haben hier nach dem Krieg Familien aufgenommen und die Kaserne in einen Bildungsort verwandelt.
Der Ort ist gut mit dem Straßennetz der Region verbunden und einfach zu erreichen. Bei einem Besuch sollte man beachten, dass der Zugang zu einigen Bereichen eingeschränkt sein kann.
Beim schweren Luftangriff auf Düren 1944 blieb ein Gebäudeblock der Kaserne fast unbeschädigt, während die Umgebung stark zerstört wurde. Dies machte die Anlage zu einem sichtbaren Zeichen der Zerstörung und des Überlebens in der Stadt.
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