Jesuitenhof, Denkmalgeschütztes Gebäude in Düren
Der Jesuitenhof ist ein drei Geschosse hohes Backsteingebäude mit Sandsteinrahmen, das sich in der Nideggener Straße in Düren befindet. Das Gebäude bewahrt ein originales Torhaus aus seinem früheren Innenhofgelände und zeigt typische Merkmale des gehobenen Wohnungsbaus aus dem 18. Jahrhundert.
Das Gebäude entstand 1719 nach schweren Zerstörungen durch Kriege und Brände, die die Stadt im 17. Jahrhundert heimgesucht hatten. Es ersetzte eine frühere Struktur an derselben Stelle und wurde Teil des städtischen Wiederaufbaus.
Die Grundsteinlegung als Jesuitenhof im Jahr 1634 prägte das Gebäude als Ort der Bildung und des Glaubens in Düren. Die Fassade mit ihren Backsteinmauern und Sandsteinrahmen zeigt noch heute die Eleganz einer wohlhabenden Institution aus dieser Zeit.
Das Gebäude steht an der Stelle des heutigen Hallenbads in der Nideggener Straße, so dass es nicht direkt besucht werden kann, aber die Fassade ist von der Straße aus sichtbar. Der Ort befindet sich in der Nähe des Stadtkerns und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar.
Das Gebäude wechselte mehrmals den Namen: von Courtenbachshof über Meyradtshof und St. Annahof bis zur heutigen Bezeichnung, was die wechselvolle Geschichte des Ortes widerspiegelt. Jeder Name verband sich mit anderen Besitzern und Verwendungen, die die Entwicklung Dürens über Jahrhunderte zeigen.
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