Leibniz-Kolonnaden, Platz und architektonische Struktur in Charlottenburg, Deutschland.
Der Walter-Benjamin-Platz ist ein Stadtplatz im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, der von mehreren aufeinander abgestimmten Gebäuden mit Steinverkleidung, Säulengängen und sorgfältig gestalteten Fensterrahmen umgeben ist. Die Gebäude bilden zusammen ein kohärentes Ensemble, das dem Platz ein klares, gleichmäßiges Erscheinungsbild verleiht.
Der Platz wurde Ende der 1990er Jahre vom Architekten Hans Kollhoff entworfen und Anfang der 2000er Jahre eröffnet. Er entstand im Rahmen einer umfassenden Stadterneuerung in Charlottenburg, die darauf abzielte, dem Viertel eine neue städtische Mitte zu geben.
Der Platz ist nach Walter Benjamin benannt, einem Berliner Philosophen und Schriftsteller, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebte und dessen Werk bis heute gelesen wird. Sein Name steht auf einem Platz, der von Geschäften und Büros umgeben ist, was einen merkwürdigen Kontrast zwischen dem Denker und dem Alltag der Stadt schafft.
Der Platz ist zu Fuß gut erreichbar und liegt in der Nähe mehrerer Bus- und U-Bahn-Haltestellen in Charlottenburg. Die Umgebung mit Geschäften und Cafés macht ihn zu jedem Tageszeit zu einem angenehmen Anlaufpunkt.
In das Pflaster des Platzes ist ein Gedichtfragment eingraviert, das viele Besucher übersehen, weil es flach in den Boden eingelassen ist. Wer genauer hinsieht, entdeckt unter einem Olivenbaum einen Text, der direkt auf das Werk Walter Benjamins verweist.
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