Hohenwarte-Stausee, Stausee in Ziegenrück, Deutschland.
Der Hohenwarte-Stausee ist ein Gewässer in Ziegenrück, Deutschland, das sich durch bewaldete Hänge und viele Kurven zieht und so eine fjordartige Form im Thüringer Land bildet. Die schmalen Wasserflächen zwischen den steilen Ufern wechseln ihre Richtung mehrfach auf einer Länge von über 27 Kilometern.
Der Stausee entstand in den 1930er-Jahren durch den Bau einer Talsperre zur Stromerzeugung und Flussregulierung. Die Arbeiten veränderten das Saaletal grundlegend und schufen eine neue Landschaft aus Wasser und Wald.
Der Name Hohenwarte stammt von einer früheren Wachstelle, die den Saaleübergang überwachte und heute als Ausgangspunkt für Wanderer entlang des Ufers dient. Viele Besucher halten an kleinen Dorfhäfen, wo lokale Fischer ihre Fänge direkt vom Boot verkaufen.
Mehrere Anlegestellen entlang des Ufers ermöglichen den Zugang für Kanus und Ruderboote, wobei die Stelle beim Ludwigshütter Wehr besonders gern von Paddlern genutzt wird. Die Gewässertiefe und Strömung variieren je nach Abschnitt, daher ist es ratsam, sich vor Ort zu informieren.
Eine Autofähre verbindet beide Ufer bei Linkenmühle und ist die einzige ihrer Art in ganz Thüringen. Der Fährbetrieb nimmt zu, sobald Motorboote den See befahren und Ausflügler die gegenüberliegende Seite erreichen wollen.
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