Wasserturm Hellerau, Wasserturm und Kulturdenkmal in Hellerau, Deutschland
Der Wasserturm Hellerau ist ein Ingenieurbauwerk aus Stahlbeton mit diagonal verlaufenden Stützen, die einen betonnen Schaft tragen. Oben sitzt ein stahlerner Zylindertank mit rund 300 Kubikmetern Volumen für die Wasserversorgung des Stadtteils.
Das Werk entstand 1928 nach Plänen des Dresdner Architekten Hans Richter und wurde von der Baufirma Renschka & Palitzsch errichtet. Es diente bis in die 1950er Jahre der Wasserversorgung von Hellerau, bevor es später umgenutzt wurde.
Der Turm zeigt die Gestaltungsweise der frühen Industriearchitektur mit seinen diagonalen Stützen und einem kubischen Behälter oben. Diese Form war typisch für praktische Bauwerke jener Zeit, die Funktion und einfache Schönheit verbanden.
Das Objekt ist heute von außen sichtbar, kann aber nicht betreten werden und wird für Antennensysteme genutzt. Beste Einsicht erhält man von den umliegenden Straßen aus, wo man die Konstruktion und Details gut sehen kann.
Zwei sich kreuzende Streben bilden den inneren Schaft und enthalten gleichzeitig die Treppe und die Wasserleitungen. Diese Doppelfunktion zeigt, wie effizient der Bau konzipiert war.
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