Festspielhaus Hellerau, Mehrzweck-Aufführungszentrum im Stadtteil Hellerau, Dresden, Deutschland.
Das Festspielhaus Hellerau ist ein Aufführungsgebäude in Dresden ohne Bühnenrahmen, das etwa 560 Besucher fassen kann. Der offene Bühnenentwurf schafft eine direkte Verbindung zwischen Künstlern und Publikum.
Das Gebäude entstand 1911 nach Plänen von Heinrich Tessenow als innovativer Bau für die künstlerische Ausbildung. Während des Zweiten Weltkriegs und danach diente es militärischen Zwecken, bevor es später zur Kunsthalle zurückentwickelt wurde.
Der Bau ist eng mit der Dalcroze-Bewegung verbunden, einer Methode, die Rhythmus, Musik und Bewegung zusammenbringt. Diese Verbindung prägt bis heute, wie der Ort genutzt wird und welche Aufführungen hier stattfinden.
Der Ort liegt im Hellerau-Viertel von Dresden und bietet während der Spielzeit zeitgenössische Tanzaufführungen und künstlerische Residenzen. Besucher sollten sich vor dem Besuch über das aktuelle Programm informieren, da die Veranstaltungen variieren.
Das Gebäude wurde 2006 mit Unterstützung der Getty Foundation einer umfassenden Restaurierung unterzogen, die internationale Zusammenarbeit zwischen Denkmalschützern und kulturellen Institutionen zeigte. Diese Renovierung bewahrte die ursprüngliche Architektur, während sie modernen Anforderungen genügt.
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