Eremitage am Ravensberg, Historische Einsiedelei in Altenrath Troisdorf, Deutschland.
Die Eremitage Troisdorf ist ein Klostergelände mit einer Quarzsit-Plattfundamentierung namens Ringelstein und Überresten einer zweistöckigen Kapelle mit angrenzenden Wohnbereichen. Das Ensemble zeigt die typische Architektur eines kleinen Franziskaner-Eremitoriums aus dem 17. Jahrhundert.
Der Ort wurde 1670 gegründet und diente bis 1803 als Franziskaner-Kloster, als die religiöse Gemeinschaft aufgelöst wurde. Die meisten Bauwerke wurden 1833 abgerissen und hinterließen nur die Grundmauern, die bis heute erhalten sind.
Die beiden Heiligenfiguren der Eremitage, die den heiligen Paulus von Theben und den heiligen Antonius Abbas darstellen, befinden sich heute im Museum Burg Wissem am Heideportal. Sie erinnern an die religiöse Bedeutung dieses Ortes für die Gläubigen der Region.
Der Ort ist von der Kreisstraße 20 Mauspfad über einen schmalen Fußweg erreichbar, der mit Hinweisschildern markiert ist. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk mitzubringen, da der Weg durch Wald- und Naturgelände führt.
Die Ringelstein-Grundmauer war Zentrum einer religiösen Pilgerpraxis, bei der Gläubige jeden Freitag während der Fastenzeit zwischen 1670 und 1803 den Ort aufsuchten. Diese regelmäßige Pilgerschaft machte die Eremitage zu einem lokalen Wallfahrtszentrum von regionaler Bedeutung.
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