Stadthalle Troisdorf, Veranstaltungshalle in Troisdorf, Deutschland
Die Stadthalle Troisdorf ist eine 2014 fertiggestellte Veranstaltungshalle mit 1500 Plätzen, einer 5.900 m² großen Halle und einer 140 m² großen Bühne. Das Saalgebäude bildet einen monolithischen Baukörper, der von Foyer- und Verwaltungsräumen gefasst wird; die Fassade zeigt Kupfer- und Bronzetöne durch elektrolytisch behandelte Edelstahlstreifen. Hinzu kommt ein Freigelände mit überdachter Außenbühne.
Das Kölner Büro Böhm, namentlich Paul Böhm, zeichnete den ersten Entwurf, der einen repräsentativen Rathausplatz am Ende der Kölner Straße, einen Stadtpark mit Weiher und drei einzelne Baukörper der Halle vorsah. Aus Kostengründen überarbeitete das Stuttgarter Büro K-H Architekten ihn zu einem monolithischen Saalgebäude für 1500 statt 3000 Besucher. Die Grundsteinlegung erfolgte am 30. November 2012, eröffnet wurde im Frühjahr 2014.
Den Namen wählten die Troisdorfer Bürger in einer öffentlichen Abstimmung: 40 Agenturen aus der Region reichten Entwürfe ein, eine Jury wählte fünf aus, und Vorschlag Nr. 5 gewann mit 373 Stimmen. Das städtische Kulturamt betreibt die Halle, in der Messen, Tagungen, Kongresse, Konzerte, Seminare, Theater und Kleinkunst für 15 bis 1500 Personen stattfinden. Zur Eröffnung 2014 führte eine Tanzschule eine Choreografie zu „Our House“ von Madness auf.
Das Gebäude liegt gut erreichbar und bietet Parkplätze sowie Verbindungen zum öffentlichen Nahverkehr für Besucher. Am besten erkundet man die verschiedenen Innenräume bei früherer Ankunft, um das Gelände und die Räumlichkeiten kennenzulernen.
Die Fassade des Gebäudes schimmert in wechselnden Kupfer- und Bronzetönen, die sich je nach Blickwinkel und Lichteinfallwinkel verändern. Diesen optischen Effekt erzeugen spezielle Edelstahlstreifen, die in die Außenhaut integriert sind.
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