Langli, Marschinsel im dänischen Wattenmeer, Dänemark.
Langli ist eine Gezeitenmarschinsel im dänischen Wattenmeer in der Nähe von Esbjerg. Das Eiland erstreckt sich etwa 0,8 Kilometer in die Länge und ist über einen 3 Kilometer langen Damm mit dem benachbarten Ort Ho verbunden, der nur bei Ebbe begehbar ist.
Die Insel wurde 1840 von zwei Familien dauerhaft besiedelt, die Deiche bauten und landwirtschaftliche Aktivitäten entwickelten. Bis 1911 wuchs die Bevölkerung auf etwa 38 Bewohner an.
Langli ist Dänemarks letzter verbleibender Hallig, eine spezielle Art ungeschützter Gezeiteninseln, die das Küstenbild der Wattenmeerregion prägt. Die wenigen Besucher, die die Insel erreichen, sehen die Spuren dieser besonderen Siedlungsform in der Landschaft.
Der Besuch ist an Gezeiten gebunden und an saisonale Regelungen angepasst. Öffentliche Besuche sind nur zwischen Mitte Juli und Mitte September durch den Damm möglich.
Das ehemalige Herrenhaus der Insel fungiert heute als Forschungsstation und wird seit 1982 vom dänischen Staat betrieben. Diese Umnutzung ermöglicht wissenschaftliche Studien über die einzigartigen Bedingungen des Wattenmeers.
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