Orupgaard, Herrenhaus nahe Nykøbing, Dänemark.
Orupgaard ist ein Gutshaus mit verputzten Wänden und einem Mansarddach, umgeben von gelben Steingebäuden, darunter ein Stallflügel und eine Kutschenhalle. Das Anwesen liegt nördlich von Idestrup auf ausgedehenten Ländereien, die aus Ackerflächen und großen Waldbeständen bestehen.
Das Gut erschien erstmals im Lensregister von 1231 unter dem Namen Oræthrop als eine Sammlung kleiner Höfe, die vom Schloss Nykøbing verwaltet wurden. Im 19. Jahrhundert wurde die Anlage unter neuer Leitung umgestaltet und als Musterbetrieb mit fortschrittlichen Methoden entwickelt.
Die Landgüter hielten sich als Wohnstätte der Familie an althergebrachte dänische Bauweisen mit ihren charakteristischen Mansarddächern fest. Heute zeigt sich die Anlage als Beispiel dafür, wie wohlhabende Familien in ländlichen Gegenden lebten.
Das Anwesen liegt in einem ländlichen Gebiet, das gut zu Fuß zu erkunden ist, besonders wenn man die Gebäude und die umgebende Landschaft sehen möchte. Besucher sollten angemessene Schuhe tragen und genug Zeit einplanen, um das weitläufige Grundstück zu durchqueren.
Edward Tesdorpf übernahm das Gut in den 1840er Jahren und führte Innovationen ein, die die Produktivität deutlich steigerten. Diese Experimente machten das Anwesen zu einem Vorbild für andere dänische Landgüter seiner Zeit.
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