Sallingsundbroen, Straßenbrücke in Jütland, Dänemark
Die Sallingsund-Brücke ist eine Straßenbrücke aus Beton, die die Insel Mors mit der Salling-Halbinsel in Nordjütland verbindet und eine Länge von 1717 Metern aufweist. Die Konstruktion verfügt über eine Hauptspannweite von 93 Metern und eine Höhe von gut 30 Metern, um Schiffe darunter hindurchzulassen.
Die Königin Margrethe II. eröffnete die Brücke am 30. Mai 1978 und ersetzte damit zwei Fährverbindungen, die zuvor jährlich etwa eine Million Fahrgäste beförderten. Der Bau modernisierte die Verkehrsanbindung zwischen den beiden Landesteilen und beendete die Abhängigkeit von Fährverkehr.
Die Brücke prägt das Landschaftsbild zwischen Mors und der Salling-Halbinsel und ist für die Bewohner ein alltägliches Wahrzeichen ihrer Region. Sie verbindet zwei Landesteile, die vorher nur per Fähre erreichbar waren, und hat damit das tägliche Leben der Menschen grundlegend verändert.
Die Brücke ist Teil einer Hauptstraße und kann als breite Durchfahrtsroute zwischen Nord- und Südjütland genutzt werden. Besucher sollten mit normalen Fahrbedingungen rechnen und sind auf die Straße beschränkt, da ein Fußgängerverkehr nicht vorgesehen ist.
Vor dem Bau des Betons überquerten Einwohner die Meerenge mit zwei Fähren mit charaktervollen Namen, die Schmerz und Ärger bedeuteten. Diese historischen Fährschiffe prägen bis heute das lokale Gedächtnis und zeigen, wie wenig Zeit brauchte, um sich eine ganz neue Verbindungsmöglichkeit zu schaffen.
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