Hanklit, Küstenklippe in Morsø Municipality, Dänemark.
Hanklit ist eine Küstenklippe mit einer Höhe von etwa 60 Metern, deren Schichten helle Moler-Sedimente und dunkle vulkanische Aschebänder abwechselnd zeigen. Der Aufbau der Klippe offenbart eine komplexe geologische Geschichte, die durch verschiedenfarbige Streifen deutlich wird.
Die Klippe entstand vor etwa 55 Millionen Jahren, als Dänemark von einem Urmeer bedeckt war, das mit mikroskopischen Algen gefüllt war. Diese Meeresumgebung lagerte die Sedimente ab, die heute als Moler und vulkanische Asche sichtbar sind.
Die Gemeinde kaufte das Gebiet 1937, um es vor kommerzieller Ausbeutung zu bewahren und es in seinen heutigen Zustand als geschütztes Naturgebiet zu versetzen. Die Menschen vor Ort schätzen diese Stätte als Erbe und Bildungsort für das Verständnis der Landschaft.
Zwei Parkplätze befinden sich in der Nähe und ermöglichen den Zugang zu Wanderwegen und Informationstafeln rund um das Gebiet. Besucher sollten gutes Schuhwerk tragen und die Wetterbedingungen beachten, da die Küstenlage windig sein kann.
Der Kliff enthält etwa 145 einzelne Lagen von Vulkanasche, die zur Untersuchung von Erdgeschichte herangezogen werden. Dieses Merkmal macht ihn zu einem wichtigen Ort für die Wissenschaft, die sich mit den Umweltveränderungen der Vergangenheit befasst.
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