Dänisches Jüdisches Museum, Jüdisches Museum in Slotsholmen, Kopenhagen, Dänemark
Das Dänische Jüdische Museum ist in einem ehemaligen Bootshaus untergebracht und kombiniert Elemente aus dem 16. Jahrhundert mit moderner Architektur. Das Gebäude bewahrt historische Holzinterieurs und Ziegelgewölbe auf, während moderne Wände und Räume neue Ausstellungsflächen schaffen.
König Christian IV. ließ das Bootshaus im 17. Jahrhundert als Lagerschuppen für die königliche Flotte bauen. Nach Jahrzehnten der Umbauarbeiten eröffnete es 2004 als Museum mit Sammlungen zur jüdischen Geschichte Dänemarks.
Das Museum zeigt die Rolle der jüdischen Gemeinde in der Kopenhagener Gesellschaft über mehrere Jahrhunderte hinweg. Besucher sehen alltägliche Objekte und persönliche Gegenstände, die den Alltag und die Traditionen dieser Gemeinschaft widerspiegeln.
Der Eingang führt durch den Garten der Königlichen Bibliothek, was bedeutet, dass Besucher einen kurzen Spaziergang durch die Außenanlage machen. Die Räume sind klein und intim gestaltet, sodass man sich Zeit für jede Ecke nehmen kann.
Das Innere des Gebäudes ist so angelegt, dass die Korridore zusammen das hebräische Wort für gute Taten bilden und damit an den Widerstand erinnern, den Dänen den Juden während des Krieges leisteten. Dieses verborgene Design-Element zeigt sich nur beim genaueren Erkunden oder auf Plänen.
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