Søren Kierkegaard, Bronzene Gedenkstatue im Königlichen Bibliotheksgarten, Kopenhagen, Dänemark.
Das Denkmal zeigt den Philosophen sitzend in einem Stuhl, während er mit einer Feder schreibt und sich von Büchern umgeben befindet, die am Boden liegen. Die Bronzekomposition vermittelt ein Gefühl von konzentriertem Schaffen und gibt einen Eindruck von seiner täglichen Arbeit als Schriftsteller und Denker.
Die ursprüngliche Statuette entstand zwischen 1878 und 1879 nach dem Entwurf von Louis Hasselriis, wurde dann aber Anfang des 20. Jahrhunderts von Carl Aarsleff und H.P. Petersen-Dan vergrößert und in Bronze gegossen. Diese Vergrößerung ermöglichte es, das Werk an einem prominenten öffentlichen Ort zu präsentieren, wo es seitdem steht.
Die Statue zeigt Kierkegaard als Denker, der sich intensiv seiner Arbeit widmet, und symbolisiert die intellektuelle Kraft, die viele Dänen mit ihrer literarischen Tradition verbinden. Diese Darstellung hat Kierkegaard zum Gesicht der dänischen Philosophie gemacht und prägt bis heute, wie sein Name in der Stadt wahrgenommen wird.
Das Denkmal befindet sich in einem öffentlichen Garten, der durch Haupttore zugänglich ist und während der regulären Öffnungszeiten besucht werden kann. Der Ort ist leicht zu erreichen und bietet einen ruhigen Platz zum Verweilen in der Stadt.
Die Künstler basierten die Pose und Details des Schreibens auf zeitgenössischen Beschreibungen von Kierkegaard bei seiner Arbeit, wodurch das Denkmal eine authentische Darstellung seiner kreativen Momente bietet. Diese Sorge um historische Genauigkeit in der künstlerischen Gestaltung macht das Werk zu mehr als nur einem Porträt.
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