Møns Klint, Kreidefelsen in Møn, Dänemark
Møns Klint ist eine Abfolge weißer Klippen aus Kreide, die sich über mehrere Kilometer entlang der Ostküste der Insel Møn erstrecken und an der höchsten Stelle etwa 128 Meter über der Ostsee aufragen. Die Klippen werden von dichten Buchenwäldern gekrönt, und schmale Strände aus hellem Kies sammeln sich an ihrer Basis, wo Fossilien und Feuersteine zwischen den Wellen zu finden sind.
Die Kreideschichten entstanden vor etwa 70 Millionen Jahren aus den Schalen winziger Meereslebewesen, die sich auf dem Grund eines warmen Ozeans ablagerten. Während der letzten Eiszeit verschoben Gletscher diese Ablagerungen und drückten sie in die heutige Küstenformation, die ständig durch Wellen und Erosion umgeformt wird.
Der Name Møns Klint verbindet die Insel Møn mit dem alten Wort für steile Küste und beschreibt genau das, was Besucher heute erleben. An sonnigen Tagen versammeln sich Familien am Strand unterhalb der weißen Wände, während Wanderer die Wege entlang der Kante nutzen, um den Kontrast zwischen Kreide und grünem Buchenwald zu sehen.
Holztreppen führen vom Klippenrand hinunter zum Strand, wobei der Abstieg etwa 15 bis 20 Minuten dauert und bei nassem Wetter rutschig werden kann. Wanderwege entlang der Kante bieten verschiedene Aussichtspunkte, und das Mitbringen von festem Schuhwerk hilft, den unebenen Untergrund und die steilen Abschnitte zu bewältigen.
Der gesamte Bereich trägt die Auszeichnung als erster Dark Sky Park Skandinaviens, was bedeutet, dass in klaren Nächten die Milchstraße und zahlreiche Sterne ohne störendes Kunstlicht sichtbar werden. Diese Anerkennung macht den Ort nicht nur tagsüber, sondern auch nach Sonnenuntergang zu einem Ziel für Beobachtung und Ruhe.
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