Møn, Biosphärenreservat und Sternenpark in Süddänemark.
Møn ist eine Insel in der südlichen Ostsee mit weißen Kreideklippen, die bis zu 128 Meter über dem Meer aufragen, sowie ausgedehnten Wäldern, Wiesen und Küstenlebensräumen. Das Gebiet umfasst verschiedene Landschaftstypen, von Strandabschnitten bis hin zu Waldgebieten mit seltenen Pflanzen.
Die Region zeigt Spuren menschlicher Besiedlung von vor etwa 10.000 Jahren, mit Steinzeithügeln und alten Gräbern, die über die Landschaft verteilt sind. Diese frühen Siedlungen belegen eine lange Geschichte der menschlichen Präsenz in diesem Gebiet.
Der Ort trägt seinen Namen von alten skandinavischen Worten, die sich auf Kraft und Macht beziehen. Die Menschen hier leben mit einem starken Bezug zur Natur und nutzen die Landschaft für Wanderungen, Vogelbeobachtung und zum Erleben von Sternenlichtern ohne störende Lichter.
Die Insel ist über die Königin-Alexandrine-Brücke von Seeland aus erreichbar und bietet Unterkünfte in der Stadt Stege sowie in kleineren Orten in der Umgebung. Besucher sollten sich auf wechselhafte Wetterbedingungen vorbereiten und bequeme Wanderschuhe mitbringen, da viele Bereiche zu Fuß erkundet werden.
Das Gebiet beherbergt 18 Arten von wilden Orchideen und dient als Lebensraum für den Großen Eichenzipfelfalter, Wanderfalken und viele weitere geschützte Tierarten. Diese Artenvielfalt macht es zu einem der wertvollsten Naturgebiete Dänemarks für spezialisierte Tierbeobeiter.
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