Grønsalen, Langgrabhügel in Møn, Dänemark.
Grønsalen ist ein Ganggrab auf der Insel Møn, das sich über etwa 100 Meter erstreckt und von 134 großen Steinen in einem geschlossenen Kreis umgeben ist. Die Struktur erhebt sich über einen Meter über das umgebende Gelände und enthält mehrere Begräbniskammern, die zu betreten sind.
Das Monument wurde um 3500 v. Chr. während der Jungsteinzeit errichtet und erscheint erstmals 1186 schriftlich erwähnt unter dem Namen Grónesund. Diese lange Zeitspanne zeigt, wie bedeutsam dieser Ort über Jahrtausende für die Menschen blieb.
Die Begräbnisstätte zeigt, wie frühe Gemeinschaften ihre Toten in geteilten Räumen beisetzten und so ihre sozialen Bindungen auch im Tod ausdrückten. Besucher können diese Praktiken beim Betreten der Kammern unmittelbar nachvollziehen.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und die Begräbniskammern sind begehbar, sodass Besucher das Innere selbst erforschen können. Das Gelände liegt offen und ist das ganze Jahr über zugänglich, wobei das Wetter die beste Besuchszeit bestimmt.
Der Name stammt möglicherweise von einem alten Wort für "grün", wobei die genaue Herkunft umstritten bleibt. Diese Namensunsicherheit spiegelt wider, wie wenig über die ersten Bewohner dieser Region konkret bekannt ist.
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