Schloss Hirschholm, Königspalast in Hørsholm, Dänemark
Hirschholm Palace ist eine Barockresidenz in Dänemark, von der heute nur noch Fundamente und Ruinen übrig sind. Der Grundriss des ursprünglichen Gebäudes ist durch markierte Wege und Informationstafeln sichtbar gemacht worden.
König Christian VI ließ diese Sommerresidenz um 1744 für Königin Sophie Magdalene errichten und beauftragte damit einen bedeutenden dänischen Architekten. Nach politischen Skandalen am königlichen Hof im späten 18. Jahrhundert begann der Verfall und das Gebäude wurde letztendlich abgerissen.
Der Ort trägt den Namen des mythologischen Hirschs und spiegelt die königliche Vorliebe für Jagdgründe wider. Man kann hier noch heute die Spuren einer einst prunkvollen Gartenanlage erkennen, die das Verständnis der königlichen Familie für Macht und Repräsentation zeigt.
Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich und lässt sich leicht auf eigene Faust erkunden. Die markierten Wege sind einfach zu folgen und die Informationstafeln erklären, welche Bereiche zu welchem Teil des einstigen Gebäudes gehörten.
Die Anlage war zeitweise als das Versailles des Nordens bekannt und repräsentierte Dänemarks Anspruch als europäische Großmacht. Der Vergleich mit dem französischen Königsschloss zeigt, wie ehrgeizlig das Projekt war und wie sehr die dänische Monarchie ihre Position damals bewies.
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