Vedbækfundene, Steinzeitliche archäologische Fundstätte in Gammel Holtegaard, Dänemark
Die archäologischen Funde von Vedbæk stammen aus Gräbern, die 1975 bei Schulbauarbeiten freigelegt wurden und zeigen Bestattungen von vor etwa 7.000 Jahren. Die Sammlung umfasst Knochen, Werkzeuge aus Stein und Knochen sowie Gegenstände, die den täglichen Bedarf der damaligen Menschen widerspiegeln.
Die Grabstatten wurden von zwei Kulturen angelegt: den Kongemose-Menschen und spater den Ertebølle-Menschen, die beide in Nordseeländen siedelten. Diese Befunde belegen eine lange Geschichte der Besiedlung in dieser Region wahrend der Steinzeit.
Die Ausstellung zeigt, wie Jäger und Sammler ihre Toten bestatteten und welche Gegenstände ihnen ins Grab mitgegeben wurden. Man sieht besondere Details wie Knochen und Werkzeuge, die verraten, wie diese Menschen lebten und starben.
Der Ort ist uber das Museum Gammel Holtegaard zuganglich, wo die Funde in einer gesicherten Ausstellung gezeigt werden. Besucher konnen mit Nachbildungen von Steinzeitwerkzeugen umgehen und so verstehen, wie Menschen damals arbeiteten.
Ein besonderer Fund zeigt ein Neugeborenes, das auf einer Schwanenfeder gebettet neben seiner Mutter bestattet wurde, was tiefe emotionale Bindungen in dieser Zeit andeutet. Diese liebevolle Grabausstattung verdeutlicht, dass Eltern-Kind-Beziehungen auch in der Steinzeit von Bedeutung waren.
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