Luren von Brudevælte, Bronzezeitliche Musikinstrumente im Nationalmuseum von Dänemark, Kopenhagen.
Die Brudevælte-Luren sind sechs gebogene Bronzehorner aus der Bronzezeit, die zwischen 1,5 und 2,2 Metern Länge variieren und heute im Nationalmuseum Dänemarks zu sehen sind. Diese Instrumente sind präzise gefertigt und erzeugten Töne, die modernen Posaunen ähneln.
Ein Bauer namens Ole Pedersen entdeckte die sechs Bronzehörner 1797 beim Torfgraben in Brudevælte Mose, wo sie zusammen mit ihren Mundstücken verborgen waren. Diese Funde stammen aus einer Zeit vor mehr als 2800 Jahren und zeigen die handwerklichen Fähigkeiten jener fernen Epoche.
Die Luren zeigen, wie Menschen in der Bronzezeit Musik machten und Klänge erzeugten, die bei Feierlichkeiten oder Versammlungen zu hören waren. Besucher können heute sehen, wie sorgfältig diese Instrumente gestaltet wurden, um zusammenzuklingen.
Funf dieser alten Instrumente sind im Nationalmuseum Dänemarks in Kopenhagen zu sehen, wahrend ein sechstes in einem anderen Museum aufbewahrt wird. Besucher sollten sich Zeit nehmen, die feinen Details und die Größe dieser beeindruckenden Objekte zu betrachten.
Die Luren sind nicht stumme Objekte in einem Museum, sondern Instrumente, die tatsachlich Ton erzeugen und in verschiedenen Paaren auf bestimmte Noten wie C, D, E und G abgestimmt wurden. Diese Spielbarkeit nach 2800 Jahren zeigt, wie dauerhaft und durchdacht die Bronze-Verarbeitung damals war.
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