Farumgård, Herrenhaus in Farum, Dänemark.
Farumgård ist ein Herrenhaus mit drei Flügeln im Rokokostil, das am Ufer des Farum-Sees in der Furesø-Kommune steht. Das Gebäude liegt innerhalb eines 6 Hektar großen Parks, dessen barockes Erscheinungsbild zwischen 1913 und 1932 wiederhergestellt wurde.
Das Anwesen geht auf das Jahr 1370 zurück, als es als Gutshof unter dem Bischofssitz Roskilde betrieben wurde und später während der Reformation in königlichen Besitz überging. Die barocken Gärten wurden später umgestaltet und prägen das heutige Erscheinungsbild des Ortes.
Das Herrenhaus zeigt die Formensprache der dänischen Adelsarchitektur mit seinen symmetrischen Fassaden und formalen Gärten, die Ideale des frühen 18. Jahrhunderts verkörpern. Besucher sehen heute noch, wie die strenge geometrische Ordnung von Wegen und Bepflanzung die damalige Vorstellung von Eleganz widerspiegelt.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden und die verschiedenen Bereiche des Anwesens lassen sich leicht von einander unterscheiden. Besucher sollten mit rutschigen Wegen rechnen, besonders in feuchten oder regnerischen Zeiten, da sich das Grundstück auf unebenem Gelände erstreckt.
Von 1932 bis 1960 nutzten die deutschen St.-Ursula-Schwestern das Herrenhaus als Erholungsheim, was ein unerwartetes Kapitel in seiner langen Geschichte markiert. Diese Episode zeigt, wie das Gebäude sich an neue Funktionen anpasste und Menschen aus verschiedenen Kontexten beherbergte.
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