Sophienholm, Herrenhaus-Museum in Lyngby-Taarbæk, Dänemark
Sophienholm ist ein klassizistisches Herrenhaus am nördlichen Ufer des Bagsværdsee nördlich von Kopenhagen mit symmetrischen Flügeln und großen Fenstern zum Wasser. Das weiße Gebäude beherbergt heute wechselnde Kunstausstellungen und funktioniert als aktives Museum mit Führungen und einem Café im historischen Rahmen.
Das Herrenhaus wurde 1769 von Johan Theodor Holmskiold errichtet und erhielt den Namen seiner Ehefrau Sophie, bevor es Anfang des 19. Jahrhunderts von Constantin Brun grundlegend umgestaltet wurde. Diese Umbau wandelte das ursprüngliche Landhaus in das klassizistische Gebäude um, das heute noch steht.
Der Salon des Hauses war im frühen 19. Jahrhundert ein Treffpunkt für dänische Künstler, Dichter und Komponisten, die sich hier regelmäßig austauschten. Diese Zusammenkünfte prägten das kulturelle Leben der dänischen Gesellschaft dieser Zeit nachhaltig.
Das Haus befindet sich in ruhiger Lage am See, die beste Zeit zum Besuch ist während der Öffnungszeiten des Museums, wenn auch die Kunstausstellungen aktiv sind. Das Café im Haus bietet eine angenehme Möglichkeit, die Zeit zu verbringen, besonders an schönen Tagen, wenn man auf die Terrasse mit Blick auf das Wasser gehen kann.
Auf dem Grundstück steht eine ehemalige Waldschutzhütte, die in den 1940er Jahren als Treffpunkt für CoBrA-Künstler diente und später als Museumsanbau umgenutzt wurde. Dieses kleine Gebäude bewahrt ein Stück künstlerischer Geschichte aus einer experimentellen Bewegung, die während der Nachkriegszeit entstanden war.
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