Dronninggård, Klassizistisches Schloss in Rudersdal, Dänemark.
Dronninggård ist ein Schloss mit klassizistischer Architektur, das sich an den Ufern des Sees Furesøen erhebt und durch eine siebenteilige Hauptfassade mit drei Geschossen unter einem Walmdach mit schwarzen glasierten Dachziegeln gekennzeichnet ist. Das Gebäude wurde später umgebaut und dient seit mehreren Jahrzehnten zu verschiedenen Zwecken.
Die Anlage wurde 1661 für Königin Sophie Amalie erbaut und erhielt 1783 unter dem Architekten Andreas Kirkerup nach dem Erwerb durch Frédéric de Coninck einen grundlegenden Umbau. Diese Rekonstruktion prägte das Erscheinungsbild des Schlosses nachhaltig.
Das Anwesen beherbergt Skulpturen bekannter dänischer Künstler und einen der frühesten romantischen Gärten des Landes. Diese künstlerischen und gärtnerischen Elemente prägen bis heute den Charakter des Ortes.
Das Gebäude ist heute als Bürohotel nutzbar und liegt direkt am See mit guten Zugangsmöglichkeiten vom Parkplatz. Besucher sollten bedenken, dass die Räumlichkeiten hauptsächlich für Geschäftsnutzung reserviert sind.
Die Anlage nahm 1984 das erste nationale Flüchtlingszentrum des Dänischen Roten Kreuzes auf, was eine völlig neue Nutzung des historischen Ortes bedeutete. Dieser Wechsel zeigt, wie sich die Funktion des Schlosses im 20. Jahrhundert grundlegend wandelte.
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