Lillebæltsbroen, Stahlbrücke in Middelfart, Dänemark
Die Lillebæltsbroen ist eine Stahl- und Eisenbahnbrücke in Middelfart, die die Halbinsel Jütland mit der Insel Fünen über eine Länge von 1178 Metern verbindet. Das Bauwerk besteht aus mehreren Abschnitten, wobei der Hauptspannbereich eine Weite von 220 Metern überdeckt.
Die Brücke wurde am 14. Mai 1935 eingeweiht und war der erste feste Übergang über den Kleinen Belt, der zuvor nur mit Fähren überquert werden konnte. Ihre Fertigstellung verkürzte die Reisezeit zwischen Kopenhagen und dem westlichen Dänemark erheblich.
Der Name Lillebæltsbroen stammt vom dänischen Wort für den schmalen Wasserweg zwischen den Landmassen, den Autofahrer und Bahnpassagiere heute täglich überqueren. Die Konstruktion bleibt für viele Dänen ein Beispiel für technisches Können aus der Zwischenkriegszeit.
Das Bauwerk führt eine doppelspurige Eisenbahnlinie und eine zweispurige Straße übereinander, sodass beide Verkehrswege gleichzeitig genutzt werden können. Die Durchfahrtshöhe von 33 Metern ermöglicht Schiffen die Passage auch bei normalem Wasserstand.
Die Brücke war bei ihrer Eröffnung die längste Stahlkonstruktion ihrer Art in Europa und zog Fachleute aus vielen Ländern zur Besichtigung an. Ihre Tragkonstruktion kombiniert Ausleger- und Fachwerkelemente, was damals eine außergewöhnliche technische Lösung darstellte.
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