Jelling, Ort und archäologischer Fundplatz in Jütland, Dänemark
Jelling ist eine kleine Stadt in der Gemeinde Vejle mit einer Siedlungsstruktur, die um mehrere antike Monumente herum angeordnet ist. Das Zentrum besteht aus flachen Wegen zwischen Grashügeln, zwei großen Erdhaufen, Runensteinen und einem Steinschiff aus aufgestellten Felsbrocken, wobei eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert das Siedlungsbild prägt.
Jelling war im 10. Jahrhundert unter König Gorm dem Alten und seinem Sohn Harald Bluetooth das politische Zentrum der Wikingerzeit, wo sich die Vereinigung Dänemarks ereignete. Die Runensteinen, um das Jahr 965 errichtet, dokumentieren diese Machtmachtverschiebung und markieren die erste schriftliche Erwähnung Dänemarks.
Der Name Jelling stammt aus der Wikingerzeit und war ein Platz, wo Könige wichtige Entscheidungen trafen. Heute spüren Besucher an diesem Ort noch immer die Verbindung zwischen den alten Steinen und dem dörflichen Leben, das sich rings herum abspielt.
Der Ort ist leicht mit dem Zug zu erreichen, wobei der Bahnhof sehr nahe an den Monumenten liegt, und kostenlose Parkplätze befinden sich etwa 200 Meter entfernt. Die Außenseiten wie die Runensteine und Hügel sind jeden Tag rund um die Uhr frei zugänglich, während das Museum feste Öffnungszeiten hat.
Die Runensteinen zeigen auf einer Seite das älteste bekannte Christusbild aus Skandinavien und beweisen einen frühen Übergang zum Christentum während der Wikingerzeit. Besonders interessant ist, dass der Name eines modernen Wireless-Standards, Bluetooth, vom Namen des Königs Harald Bluetooth inspiriert wurde, was die historische Verbindung bis in die heutige Technologie hineinreicht.
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