Flakfortet, Seefestung bei Saltholmrev, Dänemark
Flakfortet steht auf einer künstlichen Insel in der Öresund-Straße zwischen Dänemark und Schweden. Der Komplex mit seinen dicken Betonmauern und Geschützstellungen zeigt die typische Bauweise einer maritimen Defensivanlage aus dieser Zeit.
Die Festung wurde zwischen 1910 und 1914 erbaut und war Teil des Verteidigungssystems von Kopenhagen zusammen mit anderen Forts in der Straße. Sie wurde 1968 außer Dienst gestellt, als ihre militärische Rolle obsolet wurde.
Die Festung beherbergt heute Klassikkonzerte und bietet Führungen an, bei denen Besucher die Militärarchitektur und die Verteidigungsstrategien des frühen 20. Jahrhunderts kennenlernen. Sie können sehen, wie die Soldaten damals in diesem isolierten Außenposten gelebt und gearbeitet haben.
Das Fort ist nur per Boot erreichbar, das bei größeren Häfen wie Nyhavn ablegt und etwa 40 Minuten braucht. Der Besuch funktioniert am besten an trockenen Tagen, da der Boden raue Oberflächen hat.
Der Bau nutzte verstärkte Betonkästen, die in den Boden versenkt wurden - eine frühe Anwendung dieser Technik in Nordeuropa. Diese Innovation machte es möglich, die Festung auf stabilem Untergrund zu konstruieren, wo sonst nur Wasser war.
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