Kopenhagener Seen, Verbundene Stauseen im Zentrum von Kopenhagen, Dänemark
The Lakes, Copenhagen sind drei rechteckige Wasserbecken, die sich westlich des Stadtzentrums von Kopenhagen erstrecken und den Übergang zwischen inneren Stadtteilen und äußeren Vierteln markieren. Jedes Becken trägt einen eigenen Namen und liegt in einer leicht geschwungenen Linie, die dem ursprünglichen Verlauf eines historischen Flussbetts folgt.
Im 16. Jahrhundert wurden Dämme gebaut, um einen natürlichen Wasserlauf zu stauen und Wassermühlen zu versorgen, während das entstehende Becken zugleich die westliche Befestigung der Stadt verstärkte. Mit dem Rückbau der Verteidigungsanlagen im 19. Jahrhundert verloren die Gewässer ihre militärische Funktion und wurden schrittweise in eine öffentliche Parkanlage integriert.
Die Seen dienen als zentraler Versammlungsort, an dem Einwohner das ganze Jahr über an Freiluftaktivitäten teilnehmen.
Ein durchgehender Weg von etwa 6,4 Kilometern Länge umrundet die drei Wasserflächen und eignet sich für Spaziergänge, Lauftraining oder Radtouren zu jeder Tageszeit. Mehrere Brücken verbinden die Uferseiten und ermöglichen es, den Rundweg flexibel zu gestalten oder einzelne Abschnitte abzukürzen.
Sortedams Sø beherbergt zwei kleine Inseln, Fiskeøen und Fugleøen, die als geschützte Brutplätze für einheimische Vogelarten dienen. Vom Uferweg aus lassen sich die Inseln leicht erkennen, besonders im Frühjahr, wenn zahlreiche Wasservögel dort ihre Nester bauen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.