Søtorvet, Historischer Platz in Indre By, Dänemark.
Søtorvet ist ein baumbestandener Platz im Zentrum von Kopenhagen mit vier Gebäuden im historistischen Stil, die durch Türme und Spitzen gekennzeichnet sind. Der Platz liegt an der Kreuzung von Frederiksborggade mit Øster Søgade und Nørre Søgade und bildet einen zusammenhängenden Straßenraum zwischen diesen Verkehrswegen.
Der Platz entstand nach dem Abriss der Kopenhagener Stadtbefestigungen und wurde von 1873 bis 1875 vom Kopenhagener Bauunternehmen unter der Leitung von Carl Frederik Tietgen als Wohngebiet entwickelt. Die neue Bebauung folgte modernen Planungsideen und transformierte diesen Bereich von militärischer zu ziviler Nutzung.
Die vier symmetrischen Gebäude prägen das Erscheinungsbild des Platzes und spiegeln den damaligen Wohnstil wider. Die bronzenen Statuen von Tiber und Nil, die hier stehen, wurden durch Carl Jacobsens Albertina-Stiftung gestiftet und verleihen dem Platz eine klassische Note.
Der Platz befindet sich an einer wichtigen Verkehrsknotenpunkt, wo mehrere Straßen zusammentreffen und die Königin-Luise-Brücke in Richtung Nørrebro führt. Das Gebiet ist zu Fuß erreichbar und bietet leichten Zugang zu beiden Stadtteilen, Indre By und Nørrebro.
Das Café de la Reine, das um 1900 am Søtorvet 2 eröffnet wurde, war in den 1930er Jahren bei dänischen Dichtern beliebt und bot Außengaststätten an. Das Lokal wurde zu einer wichtigen Treffpunkt für literarische Kreise und prägte die kulturelle Bedeutung des Platzes.
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