Blågårds Plads, Öffentlicher Platz im Stadtteil Nørrebro, Dänemark
Blågårds Plads ist ein öffentlicher Platz im Nørrebro-Viertel Kopenhagens mit 22 Granitfiguren, die verschiedene Handwerkstätigkeiten wie Schneiderei, Böttcherei, Friseurgewerbe und Bäckerei darstellen. Der Raum wird von Wohngebäuden umgeben und bietet Platz für Aktivitäten, wobei die Skulpturen die Ecken und Bereiche des Platzes markieren.
Der Platz entstand auf dem Gelände des Landgutes Blågård, das Christoffer Gabel in der Mitte des 17. Jahrhunderts gründete und 1827 zur Eisengießerei umgebaut wurde. Das heutige Erscheinungsbild mit den Granitfiguren entstand später und dokumentiert die industrielle Vergangenheit des Viertels.
Der Platz trägt seinen Namen vom ehemaligen Landgut Blågård und spiegelt die handwerkliche Geschichte des Viertels wider. Die Granitfiguren zeigen Menschen bei ihrer Arbeit und schaffen eine Verbindung zur Vergangenheit als Handwerkszentrum.
Der Platz ist von Straßen gut erreichbar und bietet Sitzbereiche sowie mehrere Cafes und Geschäfte in den angrenzenden Gebäuden. In den Sommermonaten dient der Raum als Platz für Sport und Freiluftaktivitäten, während es im Winter für andere Nutzungen umgestaltet wird.
Die 22 Granitfiguren wurden von Künstler Kai Nielsen und Architekt Ivar Bentsen erschaffen und zeigen Details und Ausdrücke, die im alltäglichen Leben der Handwerker beobachtet wurden. Jede Figur erzählt durch ihre Posen und Werkzeuge eine kleine Geschichte über das Handwerk, das sie ausübt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.