Dannerhuset, Frauenhilfsgebäude in Nansensgade, Kopenhagen, Dänemark.
Dannerhuset ist ein rotes Backsteingebäude mit neoromanischen Merkmalen in Kopenhagens Stadtteil Vesterbro. Die Struktur ruht auf einem Granitfundament und wurde ursprünglich als Wohngebäude konzipiert, beherbergt aber heute Beratungs- und Schutzdienste.
Die Gründung geht auf Louise Rasmussen zurück, die nach ihrer Heirat mit König Frederik VII. den Namen Grevinde Danner annahm und in den 1870er Jahren dieses Schutzhaus für Arbeiterinnen schuf. Das Projekt entstand aus ihrem persönlichen Engagement für den Schutz und die Unterstützung von Frauen in schwierigen Situationen.
Das Haus trägt den Namen seiner Gründerin und symbolisiert einen Wendepunkt in der dänischen Sozialgeschichte. Besucher können heute sehen, wie dieser Ort Frauen einen sicheren Zufluchtsort geboten hat und weiterhin deren Geschichten bewahrt.
Das Gebäude ist Denkmal und kann von außen besichtigt werden; drinnen befinden sich Beratungsstellen und ein Wissenszentrum über Gewaltprävention. Die Lage in Vesterbro macht es für Fußgänger leicht erreichbar und in der Nähe sind Cafes und öffentliche Verkehrsmittel vorhanden.
Im Jahr 1979 besetzte eine Gruppe von etwa dreihundert Frauen das Gebäude, um seine Abriss zu verhindern, was letztendlich zu seinem geschützten Status führte. Diese Aktion zeigte die Kraft von gemeinschaftlichem Handeln und rettete ein wichtiges Wahrzeichen für Frauenschutz.
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