Shell House, Büro- und Wohngebäude in Kopenhagen, Dänemark.
Shell House ist ein Büro- und Wohngebäude an der Ecke Kampmannsgade und Nyropsgade im Zentrum von Kopenhagen. Die Fassade zeigt tiefe Fensterhöhlen und senkrechte Rippen, die sich über mehrere Stockwerke erstrecken.
Während des Zweiten Weltkriegs nutzte die Gestapo das Gebäude als Hauptquartier in Dänemark. Im März 1945 bombardierten britische Flugzeuge das Gebäude gezielt, um die Besatzungsbehörde zu treffen.
Der Name "Shell House" stammt von der Ölfirma Shell, die das Gebäude einst nutzte, bevor es von der deutschen Besatzungsmacht übernommen wurde. Heute sieht man an der Fassade keine Schilder mehr, die an diese Zeit erinnern, aber der Name ist geblieben.
Das Gebäude liegt in der Nähe des Bahnhofs Vesterport und ist zu Fuß gut erreichbar. Es handelt sich um ein aktives Büro- und Wohngebäude, daher ist der Innenbereich für Besucher nicht zugänglich.
Beim Bombenangriff 1945 wurde versehentlich eine nahegelegene katholische Kinderkrippe getroffen, wobei 86 Kinder und 18 Erwachsene starben. Eine Gedenkstätte mit gravierten Steintafeln erinnert an die Opfer, und viele Besucher gehen daran vorbei, ohne sie zu bemerken.
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