Julianehøj, Archäologische Stätte in Odsherred, Dänemark
Julianehøj ist eine archäologische Stätte in Odsherred mit einer steingedeckten Grabkammer, deren Wände verziert sind und Skulpturen in die Landschaft integriert hat. Der Ort verbindet ein uraltes Grab mit Kunstwerken aus dem 18. Jahrhundert.
Während der Ausgrabungen 1776 beaufsichtigte Prinz Frederick die archäologischen Untersuchungen dieser alten Begräbnisstätte. Die Arbeiten führten dazu, dass der Ort als Denkmal für Königin Juliane-Marie umgestaltet wurde.
Die Skulpturen von John Wiedewelt verbinden alte Bestattungstraditionen mit der dänischen Gedenkkultur des 18. Jahrhunderts. Diese Verschmelzung zeigt, wie die damalige Zeit alte Stätten neu interpretierte und ihnen neue Bedeutung gab.
Das Gelände verfügt über informative Tafeln, die die archäologischen Funde und die später vorgenommenen Umgestaltungen erklären. Besucher sollten gutes Schuhwerk mitbringen, da das Terrain uneben ist und vom Wetter abhängt.
Das Grab wurde ursprünglich vor tausenden Jahren errichtet, aber erst Jahrhunderte später mit künstlerischen Werken versehen. Diese ungewöhnliche Verbindung von Prähistorie und königlicher Kunstförderung macht den Ort bemerkenswert.
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