Mosede Fort, Küstenbefestigung in Mosede, Dänemark.
Mosede Fort ist eine Kustenbefestigung an der Sund-Kuste sudlich von Kopenhagen. Die Anlage besteht aus mehreren unterirdischen Bunkern mit Geschutzstellungen, Kasematten, Offiziersquartieren und Munitionslagem, die alle noch weitgehend erhalten sind.
Die Anlage wurde 1916 erbaut und bildete einen Abschnitt der Tunestilling-Verteidigungslinie, die sich von Mosede bis zur Roskilde-Bucht erstreckte. Das Fort war Kern der danischen Ruestung wahrend des Ersten Weltkriegs, wenn das Land seine Unabhaengigkeit bewahren wollte.
Die Anlage zeigt, wie Dänemark während des Ersten Weltkriegs seine Grenzen schützen wollte, ohne in den Krieg einzutreten. Besucher können Uniformen, Waffen und persönliche Gegenstände von Soldaten sehen, die hier stationierten.
Der Ort ist am besten mit dem Auto zu erreichen, da die offentlichen Verkehrsmittel begrenzt sind. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Boden in den unterirdischen Bereichen uneben sein kann.
Die Bunker enthielten urspruenglich Schnellfeuer-Kanonen und Maschinengewehre, deren Positionen noch heute sichtbar sind. Diese Waffen zeigen, wie das Fort zum Schutz der strategisch wichtigen Sund-Passage konzipiert wurde.
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