Karlstrup Mine, Ehemaliger Kalksteinbruch in der Gemeinde Solrød, Dänemark
Der Karlstrup-Steinbruch ist ein ehemaliger Kalksteintagebau in Solrød mit einem See von etwa 6 Hektar, dessen Wasser zwischen 14 Metern tief reicht und steile Kalksteinflanken umgeben. Die Grube zeigt klare Schichtungen und Formationen, die Tausende von Jahren geologischer Geschichte offenbaren.
Der Kalkstein entstand während der Kreidezeit vor Millionen von Jahren, als dieses Gebiet von Meeren bedeckt war, die Meerestiere hinterließen. Der Steinbruch wurde später extrahiert, um Kalkstein für Bau und Landwirtschaft zu gewinnen.
Der Ort ist heute ein beliebtes Naherholungsgebiet, in dem Menschen zum Tauchen, Angeln und Beobachten der Natur kommen. Die steilen Kalksteinflanken bilden eine ungewöhnliche Kulisse für alltägliche Freizeitaktivitäten in der Nähe von Kopenhagen.
Zwei unterschiedliche Wanderwege führen um die Grube: ein breiter Pfad neben dem See und ein schmalerer Weg entlang des Grubenrands. Beide Strecken ermoglichen verschiedene Perspektiven auf die Landschaft und die Tierwelt.
Der See beherbergt eine vielfältige Vogelwelt mit Blässhühnern, Zwergtauchern und Reihern, während die umgebenden Hänge Heimat für Molche, Ringelnattern und Eidechsen sind. Diese Arten profitieren von den stabilen Bedingungen, die der stillgelegte Steinbruch bietet.
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