Collstropgrundene, Umweltverschmutzungsstandort in Hillerød Municipality, Dänemark
Collstropgrundene ist ein kontaminiertes Waldgebiet in der Gemeinde Hillerød mit hohen Konzentrationen von Arsen, Kupfer und Chrom im Boden. Die Fläche von etwa 60.000 Quadratmetern wird regelmäßig überwacht und kann nicht frei betreten werden.
Zwischen 1936 und 1976 betrieb die Firma Collstrop hier eine Holzbehandlungsanlage, die Telefonmasten und Strommasten mit metallhaltigen Konservierungsmitteln verarbeitete. Die industrielle Aktivität hinterließ massive Bodenverunreinigungen, die Jahrzehnte später entdeckt wurden.
Der Standort markiert einen Wendepunkt im dänischen Umweltbewusstsein und führte zu strengeren Vorschriften für die Entsorgung von Industrieabfällen.
Das Gelände ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und wird von Umweltbehörden kontinuierlich überwacht. Besucher sollten wissen, dass es sich um ein geschlossenes Gebiet handelt und die Gegend von außen nur aus der Ferne betrachtet werden kann.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten etwa 105 Tonnen Arsenverunreinigung, wodurch es zu einem der teuersten Sanierungsprojekte des Landes wurde. Diese Menge an Schwermetallablagerungen macht den Ort zu einem wichtigen Fall für die dänische Umweltgeschichte.
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