Bakkehusene, Wohnkomplex in Hulgårdsvej, Kopenhagen, Dänemark
Bakkehusene ist ein Wohnkomplex mit 171 Reihenhäusern in zwölf Flügeln, gebaut mit roten und gelben Ziegeln als einstöckige Häuser. Jedes Haus hat einen eigenen Vorgarten und dahinter einen Nutzgarten, mit dem Wohnzimmer nach Südosten und der Küche nach Nordwesten ausgerichtet.
Die Anlage wurde zwischen 1921 und 1922 fertiggestellt und war das erste große Wohnprojekt der Kopenhagener Wohnungsgesellschaft KAB. Das Projekt entstand, um modernen, bezahlbaren Wohnraum für Arbeiter und Angestellte bereitzustellen.
Die Wohnanlage zeigt, wie Menschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts leben wollten: mit eigenem Garten und Privatraum, aber in dichtem Zusammenleben. Das Konzept war damals revolutionär für Kopenhagener Arbeiter und Angestellte, die sonst in dunklen Mietshäusern wohnten.
Der Komplex liegt relativ zentral in Kopenhagen und ist mit offentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Die Hauser bilden ein ruhiges, geplantes Wohnviertel, das sich leicht zu Fuss erkunden lasst.
Das Gelaende wurde zuvor fur Schrebergarten genutzt, und diese Gartenkultur lebt in der Anlage noch heute fort. Viele Bewohner pflegen ihre Grundsticke wie fruher, was dem Ort einen halblandlichen Charakter bewahrt hat.
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