Domus Medica, Hauptsitz der Medizinischen Vereinigung nahe Bahnhof Østerport, Kopenhagen, Dänemark
Domus Medica ist ein Neo-Barock-Gebäude an der Kristianiagade, das in drei Flügeln aufgebaut ist und drei Etagen umfasst. Das Mansarddach trägt schwarzglasierte Dachziegel und strukturiert damit das Erscheinungsbild dieser repräsentativen Medizin-Zentrale.
Das Gebäude entstand zwischen 1902 und 1906 als Privatwohnsitz des Diplomaten Joseph von Plessen und markierte das Ende einer großen Epoche aristokratischer Stadtresidenzen in Kopenhagen. Nach Beschädigungen im Jahr 1944 erwarb die Ärztevereinigung das Gebäude und transformierte es zur Zentrale ihrer Organisation.
Das Gebäude war lange Zeit Sitz der Ärztevereinigung und beherbergte verschiedene Medizinorganisationen, die hier ihre Büros hatten. Die Räume wurden von Fachleuten genutzt, um medizinische Fragen für das Land zu koordinieren.
Das Gebäude liegt in der Nähe des Bahnhofs Østerport und ist daher gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Besucher sollten wissen, dass es sich um ein privates Organisationsgebäude handelt, das normalerweise nicht für Rundgänge offensteht.
In seinen früheren Jahrzehnten wurden Räume im Erdgeschoss an Vertreter ausländischer diplomatischer Korps vermietet, die dort ihre Büros einrichteten. Diese Nutzung zeigt, wie das Gebäude eine Zeit lang ein wichtiger Treffpunkt für die diplomatische Gemeinschaft Kopenhagens war.
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