Dag Hammarskjölds Alle 28, Privatresidenz in Østerbro, Kopenhagen, Dänemark.
Das Haus Dag Hammarskjölds Alle 28 ist ein vierstöckiges Wohngebäude in Østerbro, entworfen von Architekt Carl Brummer und geprägt durch die Wohnkultur der oberen Schichten im frühen 20. Jahrhundert. Die Immobilie umfasst umfangreiches Gelände mit Garagen und unterirdischen Räumen, die der Sicherheit und dem Komfort dienten.
Das Gebäude wurde 1917 von Unternehmer Harald Simonsen errichtet und verkörpert das Wohlstandsniveau und die architektonischen Ideale des frühen 20. Jahrhunderts. Während des Zweiten Weltkriegs diente es deutschen Besatzungskräften als Quartier, später nutzte es das Dänische Rote Kreuz für seine Arbeit.
Das Haus wird wegen seiner großzügigen Gestaltung nach Art des frühen 20. Jahrhunderts manchmal verglichen mit dem königlichen Amalienborg-Palast, was seinem Namen "Lille Amalienborg" entspricht. Diese Benennung zeigt, wie die Architektur die Wahrnehmung geprägt hat und das Gebäude in der lokalen Vorstellung einen hohen Stellenwert erhielt.
Das Anwesen ist von außen einsehbar, da es sich um eine private Residenz handelt, und wird heute von türkischen Behörden als geplante diplomatische Einrichtung genutzt. Besucher sollten wissen, dass es sich um ein nicht öffentlich zugängliches Gebäude handelt und von der Straße aus nur die äußeren Merkmale wahrzunehmen sind.
Das Anwesen steht auf dem Gelände eines früheren Tierfriedhofs, ein historisches Detail, das viele Besucher übersehen, wenn sie die elegante Fassade betrachten. Diese ungewöhnliche Vorgeschichte verleiht dem Ort eine dunkle, aber faszinierende Komponente seiner lokalen Geschichte.
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