Danserindebrønden, Bronzebrunnen in Helsingør, Dänemark
Der Danserindebrønden ist ein Bronzebrunnen in Helsingør mit drei detailliert gestalteten Frauenfiguren, die Ballettänzerinnen darstellen. Die Skulpturen zeigen unterschiedliche Bewegungen und Haltungen, die die Anmut und Kraft des Balletts ausdrücken.
Der Künstler Rudolph Tegner schuf den Brunnen 1913, zunächst wurde er im Kopenhagener Königsgarten aufgestellt. 1920 kam die Skulpturengruppe nach Helsingør, wo sie seitdem einen festen Platz im Stadtbild einnimmt.
Der Brunnen ehrt drei Balletttänzerinnen der Königlich Dänischen Ballettschule und zeigt, wie wichtig diese Kunstform in Dänemarks kultureller Geschichte war. Die Namen und Geschichten dieser Performerinnen sind mit dem Ort verbunden und erinnern an eine Zeit, in der Tanz große Aufmerksamkeit erhielt.
Der Brunnen befindet sich zentral in Helsingør und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit mehreren Bushaltestellen und Parkplätzen in der Nähe. Besucher können die Skulpturen aus verschiedenen Winkeln betrachten, da der Brunnen auf einem offenen Platz steht.
Carl Jacobsen wählte Tegners Design nach einem künstlerischen Wettbewerb gegen zwei andere Bildhauer aus, was die sorgfältige Auswahl der Kunstwerke zeigt. Diese frühe Form des offenen Auswahlverfahrens war zu dieser Zeit in der dänischen Kunstwelt bemerkenswert.
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