Romerhusene, Wohnkomplex in Helsingør, Dänemark
Die Kingo Houses sind eine Wohnanlage mit 60 L-förmigen Häusern, die jeweils einen eigenen Innenhof haben und über 6,5 Hektar verteilt sind. Die Gebäude prägen mit ihrer besonderen Anordnung das Gelände zwischen sanften Hügeln und Grünflächen in der Nähe der Gurrevej-Straße.
Die Anlage wurde zwischen 1956 und 1958 vom dänischen Architekten Jørn Utzon gebaut, der sein ursprüngliches schwedisches Konzept hier neu umsetzte. Das Projekt entstand in einer Zeit, als neue Gedanken über Gemeinschaftswohnen in Skandinavien Raum gewannen.
Die Häuser verbinden traditionelle dänische Bauformen mit Inspirationen aus chinesischen und islamischen Wohnkonzepten und schaffen so einen Ort, an dem Bewohner bewusst zusammenleben. Die offene Anordnung der Höfe und die gemeinsamen Grünflächen fördern nachbarschaftliche Begegnungen im Alltag.
Der Ort liegt an der Straße Gurrevej und ist leicht mit einem Auto zu erreichen, besitzt aber auch Wanderwege durch die Parklandschaft. Besucher können die Außenbereiche erkunden, sollten aber respektieren, dass dies ein bewohntes Privatgrundstück ist.
Die Bewohner unterhalten gemeinsam das Land um die Häuser, einschließlich künstlich angelegter Hügel und eines Sees, was ein seltenes Beispiel für kollektives Management ist. Diese Verantwortung für den gemeinsamen Raum prägt bis heute das Zusammenleben und unterscheidet die Anlage von typischen modernen Wohnsiedlungen.
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