Amagertorv 11, Historisches Gebäude am Amagertorv, Kopenhagen, Dänemark
Amagertorv 11 ist ein neoklassizistisches Gebäude mit vier Geschossen und einem nutzbaren Kellergeschoss an einem zentralen Platz in Kopenhagen. Die Fassade zeigt charakteristische Pilaster und ein dreieckiges Giebelfeld, die typisch für die dänische Architektur des frühen 19. Jahrhunderts sind.
Das Gebäude wurde zwischen 1798 und 1802 als Wiederaufbau nach dem Kopenhagener Feuer von 1795 errichtet und ersetzte zwei ältere Häuser aus dem 17. Jahrhundert. Der Neubau war Teil einer umfassenden Stadtplanung zur Wiederherstellung der zerstörten Innenstadt.
Das Anwesen beherbergte von 1810 bis 1845 die Familie Melchior, darunter die Kaufleute Moses Melchior und Moritz G. Melchior.
Der Ort befindet sich an der Fußgängerzone Strøget und liegt etwa 400 Meter vom Rundetårn entfernt. Die Nähe zu bekannten Attraktionen wie Nyhavn und dem Königlichen Dänischen Schauspielhaus macht ihn leicht erreichbar.
Im Jahr 1840 lebten in dem Gebäude 44 Menschen in sieben Haushalten, was die dichte Besiedlung dieser zentralen Wohnzone im 19. Jahrhundert zeigt. Diese hohe Bewohnerzahl in einem einzelnen Haus verdeutlicht, wie urbane Räume damals intensiv genutzt wurden.
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