Kvindernes Bygning, Funktionalistisches Gebäude in Kopenhagen, Dänemark
Kvindernes Bygning ist ein funktionalistisches Gebäude, das sich durch waagerechte Fenster, eine zurückgesetzte Dachgeschosszone und ein blasses Fliesenmuster an der Betonfassade auszeichnet. Die Struktur beherbergt im unteren Bereich ein Hotel und in den oberen Stockwerken Büros sowie Versammlungsräume.
1934 gewann die Architektin Ragna Grubb einen Designwettbewerb für das Gebäude, was sie mit 31 Jahren zu einer Pioniererin für weibliche Architekten in Dänemark machte. Der Bau 1935 symbolisierte eine bedeutende Anerkennung des weiblichen Gestaltungsvermögens in der vorgefallenen Architekturlandschaft.
Das Gebäude war ein Treffpunkt für verschiedene Frauenverbände und bot ihnen Räume für Meetings und gemeinsame Arbeit. Die Präsenz dieser Organisationen unter einem Dach machte es zu einem wichtigen Zentrum für Frauenbewegungen in Kopenhagen.
Der Platz ist leicht zu erreichen und liegt zentral in Kopenhagen, wo verschiedene Geschäfte und Hotels die Gegend prägen. Besucher können das Äußere jederzeit besichtigen, wobei der Zugang zu Innenbereichen von den Betreibern abhängig ist.
Das Gebäude wurde von einer Frau entworfen, was in den 1930er Jahren bei bedeutenden öffentlichen Projekten außergewöhnlich war. Diese Tatsache machte den Ort zu einem Symbol für weibliche Kompetenz in einer männlich dominierten Branche.
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