Beni-Hammad-Festung, Mittelalterliche Festung in der Provinz M'Sila, Algerien
Beni Hammad Fort ist eine ausgedehnte befestigte Anlage mit Palästen, einer Moschee und Wohnbereichen, die sich über die Hodna-Berge auf einer Höhe von 1.418 Metern erstreckt. Die Schutzmauern und verschiedenen Strukturen erstrecken sich über mehrere Kilometer und zeigen die militärische Planung dieser mittelalterlichen Siedlung.
Die Festung wurde 1007 gegründet und diente als Hauptstadt der Hammadiden-Dynastie, während der die Region wirtschaftlich blühte. Eine Invasion der Almohaden im 12. Jahrhundert zerstörte Teile der Anlage und beendete die Blütezeit dieser Macht.
Die Architektur vermischt berberische und arabische Gestaltungsweisen, was man besonders am hohen Minarett mit seinen blauen Keramikfliesen sieht. Besucher können diese Mischung beim Erkunden der Ruinen deutlich wahrnehmen und verstehen, wie verschiedene Kulturen hier zusammengekommen sind.
Der Besuch erfordert gute Vorbereitung, da die Wege auf dem Berggelände anspruchsvoll sind und wetterbedingte Probleme wie Nebel den Zugang beeinträchtigen können. Festes Schuhwerk und ausreichend Zeit zum Erkunden der ausgedehnten Ruinen sind notwendig.
Bei Ausgrabungen wurden zahlreiche Artefakte wie Terrakotta, Schmuck und Münzen aus der Blütezeit entdeckt. Diese Funde zeigen, dass die Bewohner Handelsbeziehungen über weite Gebiete hinweg unterhielten und über große Ressourcen verfügten.
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