Algerien, Nordafrikanisches Land zwischen Marokko und Tunesien.
Algerien ist ein nordafrikanisches Land, das sich von der Mittelmeerküste über die Atlasgebirgsketten bis in die Sahara erstreckt und sich über 2,38 Millionen Quadratkilometer ausdehnt. Das Territorium umfasst Küstenebenen im Norden, Gebirgszüge im Zentrum und weite Wüstenflächen im Süden, die den größten Teil der Landesfläche ausmachen.
Die Region stand jahrhundertelang unter osmanischer Herrschaft, bevor sie 1830 zur französischen Kolonie wurde und nach einem achtjährigen Befreiungskampf 1962 die Unabhängigkeit erlangte. Der Konflikt forderte über eine Million Menschenleben und prägte die nationale Identität der neuen Republik nachhaltig.
Die Küche bringt nahöstliche und mediterrane Einflüsse zusammen, wobei Couscous als Hauptgericht gilt und zu Gemüse, Fleisch oder Fisch serviert wird. Cafés in Städten wie Oran und Algier füllen sich am Abend mit Gästen, die starken Kaffee trinken und sich unterhalten.
Die staatlich kontrollierte Wirtschaft basiert auf Öl- und Gasexporten, die für den größten Teil der Deviseneinnahmen sorgen. Reisende benötigen ein Visum für die Einreise, wobei bestimmte südliche Wüstengebiete für Besucher gesperrt sind.
Der Tassili-N'Ajjer-Nationalpark bewahrt mehr als 15.000 prähistorische Felszeichnungen, die das Leben in der Sahara zeigen, als die Region noch Vegetation und große Säugetiere beherbergte. Die Darstellungen reichen von Jagdszenen bis zu Alltagsmomenten und dokumentieren den Wandel vor der Wüstenbildung.
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