Sétif, Verwaltungsprovinz im Nordosten Algeriens.
Die Provinz Sétif ist eine Verwaltungseinheit im nordöstlichen Algerien, die von Bergzonen bis zu landwirtschaftlichen Ebenen reicht und eine Fläche von mehr als sechstausend Quadratkilometern umfasst. Die Landschaft wechselt zwischen bewaldeten Hügeln, weiten Feldern und kleineren Städten, die sich entlang der Hauptstraßen verteilen.
In der Antike lag hier die römische Provinz Mauretania Sitifensis, deren Spuren noch in archäologischen Stätten zu sehen sind. Die heutige Provinzstruktur entstand im 20. Jahrhundert und wurde mehrfach angepasst, zuletzt in den achtziger Jahren, als Teile des Gebiets abgetrennt wurden.
Der Nordosten der Region ist bekannt für seine Getreideproduktion, und die Bewohner folgen landwirtschaftlichen Rhythmen, die sich über Generationen kaum verändert haben. Wochenmärkte in den Distriktzentren ziehen Bauern und Händler an, die Gemüse, Olivenöl und handgefertigte Keramik aus den umliegenden Dörfern mitbringen.
Die meisten Reisenden besuchen die größeren Städte und die antike Stätte Djémila, die etwa dreißig Kilometer von der Provinzhauptstadt entfernt liegt. Straßen zwischen den Distrikten sind gut befahrbar, und die besten Monate für einen Besuch sind das Frühjahr und der Herbst, wenn die Temperaturen milder sind.
Ein Museum in der Hauptstadt zeigt Mosaike und römische Skulpturen aus Djémila, die Besuchern einen Eindruck der antiken Kunstfertigkeit vermitteln, bevor sie die Ruinen selbst besuchen. Die Hochflächen im Süden der Region bieten in den Wintermonaten manchmal Schnee, was in Algerien ungewöhnlich ist.
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