Caracallabogen, Triumphbogen in Djemila, Algerien.
Der Bogen von Caracalla ist ein römisches Triumphtor in Djemila mit korinthischen Säulen und Nischen für Kaiserstatuen. Die Struktur misst etwa 12,5 Meter in der Höhe und 10,6 Meter in der Breite und wird von drei Sockeln gestützt, die einst Familienmitglieder darstellten.
Die Bewohner von Cuicul errichteten diesen Bogen im Jahr 216 n. Chr., um Kaiser Caracalla, seine Mutter Julia Domna und seinen Vater Septimius Severus zu ehren. Das Monument entstand in einer Zeit, als die Region unter der Kontrolle des Imperiums florierte.
Der Bogen zeigt römische Baukunst mit lokalen Einflüssen in seinen Säulen und Steinmetzarbeiten. Dieser Stil spiegelt wider, wie nordafrikanische Handwerker römische Formen anpassten und interpretierten.
Besucher können die Widmungsinschrift oben am Bogen lesen und die Details der Säulen und Sockel genau untersuchen. Da es sich um eine antike Stätte handelt, kann das Gelände uneben sein und erfordert bequeme Schuhe zum Erkunden.
Im Jahr 1839 plante der französische Prinz Ferdinand Philippe, diesen Bogen nach Paris zu verlegen, doch sein Tod 1842 verhinderte das ehrgeizige Projekt. Diese Geschichte zeigt, wie sehr europäische Mächte antike nordafrikanische Monumente begehrten und zu sammeln versuchten.
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