Batna, Verwaltungsprovinz im Nordosten Algeriens
Batna ist eine Provinz im Nordosten Algeriens zwischen dem Tell-Atlas und dem Sahara-Atlas. Das Gebiet wird von bergigen Landschaften geprägt und bietet natürliche Verbindungen zwischen verschiedenen Regionen.
Die Franzosen errichteten 1844 eine Festung hier, um die strategische Route durch den Kantara-Pass zu kontrollieren. Diesen Ort nutzten sie als wichtigen Punkt zur Beherrschung der Verbindung zwischen Sahara und Atlasgebirge.
Die Bevölkerung spricht Tamazight und gehört zum Volk der Chaoui, wobei regionale Bräuche und Handwerkstraditionen das tägliche Leben prägen. Diese kulturellen Wurzeln zeigen sich in der Art, wie Menschen zusammenleben und ihre Feste feiern.
Die Region ist landwirtschaftlich geprägt mit Wäldern und industriellen Betrieben, die das Wirtschaftsleben bestimmen. Besucher finden abwechslungsreiche Landschaften und verschiedene Möglichkeiten, die lokale Produktion kennenzulernen.
Das Gebiet beherbergt die Überreste von Timgad und Lambaesis, zwei römische Orte aus dem ersten Jahrhundert, die den regionalen Handel kontrollierten. Diese archäologischen Stätten geben Einblick in die antike Vergangenheit der Region.
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