M'zab, Wüstenoase in der Provinz Ghardaïa, Algerien.
Das M'zab-Tal ist eine Oasensiedlung in der nördlichen Sahara, die aus fünf befestigten Dörfern mit Kalksteinbauten besteht. Jedes Dorf ist dicht bebaut mit Häusern, die eng beieinander stehen, umgeben von Dattelpalmenhainen und älteren Bewässerungssystemen.
Die Siedlungen wurden zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert gegründet, als eine Glaubensgemeinschaft in die Sahara zog, um ihre Überzeugungen zu praktizieren. Sie bauten ihre Dörfer strategisch an Wasserstellen, um in dieser extremen Umgebung überleben zu können.
Die Bewohner dieser Siedlungen sprechen einen eigenen Dialekt und folgen einer besonderen Auslegung des Islam, die man in ihrem täglichen Leben und in den lokalen Märkten beobachten kann. Die Art, wie Menschen hier zusammenleben und ihre Geschäfte abwickeln, unterscheidet sich deutlich von anderen Oasen in der Region.
Das beste ist, früh am Morgen zu erkunden, wenn es kühler ist und die Dörfer am lebendigsten wirken. Die engen Wege zwischen den Häusern sind manchmal steil und erfordern bequemes Schuhwerk, also planen Sie Zeit für langsames Gehen ein.
Jedes Dorf hat eine Moschee im höchsten Punkt angelegt, was von überall im Dorf sichtbar ist. Dieses Design half der Gemeinde, sich spirituell verbunden zu fühlen und war gleichzeitig praktisch für den Ruf zum Gebet.
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