Ghardaia, Verwaltungsprovinz im Norden der Sahara, Algerien.
Ghardaïa ist eine Provinz im nördlichen Sahara-Gebiet mit vielfältiger Landschaft und mehreren Tälern, die sich von Nord nach Süd erstrecken. Das Gebiet umfasst neun Gemeinden mit unterschiedlichen Siedlungsmustern und geografischen Merkmalen.
Die Provinz wurde 1984 durch die Aufteilung der Provinz Laghouat gegründet und schuf somit eine neue Verwaltungsstruktur mit neun Gemeinden. Diese Neugestaltung war Teil umfassenderer Verwaltungsreformen im Land.
Das M'Zab-Tal beherbergt fünf historische Städte mit charakteristischer Architektur – weiße, rosa und rote Gebäude prägen das Straßenbild. Diese Bauweise spiegelt die Lebensweise und Werte der Mozabiten wider, die sich in den engen Gassen und den gemeinschaftlich genutzten Plätzen zeigt.
Ein lokaler Flughafen verbindet die Provinz mit inländischen und internationalen Zielen und macht die Anreise unkompliziert. Ein Straßennetz durchzieht das Gebiet und ermöglicht Reisen zwischen den verschiedenen Gemeinden und Regionen.
Die Provinz erlebt extreme Temperaturwechsel zwischen kalten Wintern und sehr heißen Sommern, was die raue Natur der Saharalandschaft widerspiegelt. Diese Schwankungen prägen den Rhythmus des Lebens und beeinflussen, wie Menschen in diesem Klima leben und arbeiten.
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