Beni Isguen, Befestigte Wüstensiedlung im M'zab-Tal, Algerien
Beni Isguen ist eine befestigte Stadt, die auf einem felsigen Hügel sitzt und von hohen Mauern umgeben ist. Die Struktur folgt einem traditionellen Aufbau mit engen Gassen, die sich zwischen steinernen Häusern schlängeln.
Die Stadt wurde im Jahr 1347 von Ibaditen gegründet, die aus anderen Regionen flohen und hier Zuflucht suchten. Im 16. Jahrhundert wurde der Ort zu einer militärischen Festung, da weitere Bewohner aus der nahegelegenen Region zuwanderten.
Die Gemeinschaft hier folgt seit Generationen strengen sozialen Regeln und traditionellen Praktiken der Ibaditen. Diese Lebensweise prägt bis heute das Zusammenleben und die Art, wie die Menschen miteinander umgehen.
Besucher sollten ihre Tour im Voraus mit einem lokalen Führer vereinbaren, um Zugang zu erhalten und die sozialen Regeln zu verstehen. Es ist wichtig, die Gebetszeiten zu respektieren, wenn Sie die Straßen durchqueren.
Der zentrale Marktplatz wird jeden Tag als Auktionsstätte genutzt, wo Männer nach jahrhundertealten Regeln ihre Geschäfte abwickeln. Dieses Handelssystem unterscheidet sich deutlich von modernen Märkten und zeigt traditionelle Geschäftspraktiken.
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